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Jusos fordern Freigabe des Busparkplatzes am P&R für PKWs

Lokalpolitik

Die typische Auslastung des Busparkplatzes: 0 %

Die Umsetzung der Innenstadtkonzeption hatte unter anderem zum Ziel, den Besuch der Stadt Freising auch für Touristen attraktiver zu machen. Im Zuge dessen wurde vor etwa einem Jahr auf dem vorderen Teil des Park-and-Ride-Parkplatzes am Bahnhof eine Hälfte des Platzes als Busparkplatz ausgewiesen. Nach Meinung der Jusos Freising sollte dies rückgängig gemacht werden und wieder die volle Fläche für PKWs zur Verfügung gestellt werden.
Was möglicherweise damals als sinnvoller Schritt erschien, stellt sich nach den Alltagserfahrungen als Verschwendung von Parkfläche dar: Wer werktags versucht, am Freisinger Bahnhof nach acht Uhr sein Auto zu parken, um mit dem Zug umweltschonend weiterzufahren, wird dies allerspätestens nach dem zweiten erfolglosen Versuch bleiben lassen und lieber direkt nach München zur Arbeit oder nach Garching zur Uni fahren – mit dem Auto.
Während für Autos also viel zu wenig Platz ist – Untersuchungen zeigen eine durchschnittliche Auslastung des P&R-Platzes von ungefähr 125 Prozent – haben Busse mehr als genug Platz: Außer ein, zwei MVV-Bussen wurden auf dem Busparkplatz noch äußerst selten andere Busse, geschweige denn Besucher-Busse, gesichtet, sagte Andreas Mehltretter, Vorsitzender der Jusos Freising.
Die Jusos schlagen daher zur Abmilderung des P&R-Problems vor, den Busparkplatz wieder für PKWs freizugeben und Besucherbusse in der Luitpoldanlage parken zu lassen, wo die Entfernung zur Stadt genauso kurz sei, aber kein Platz nahe am Bahnhof vergeudet würde. „Der Abbau der entsprechenden Beschilderung wäre eine sehr kostengünstige und schnell umsetzbare Möglichkeit, den vielen Pendlern aus Freising und dem Landkreis zu helfen“, so Mehltretter. Nach Ansicht der Jusos sollten zumindest alle einfachen Maßnahmen schnell ergriffen werden, um die Situation am P&R-Platz wieder etwas erträglicher zu gestalten.