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Topartikel Unterbezirk Freisinger Jusos bestätigen Vorstand

Von links nach rechts: Peter Wagner, Lena Zehetbauer, Michael Firlus, Michael Weindl

Die Jusos Freising haben vergangenen Mittwoch zur Jahreshauptversammlung in das alte Gefängnis eingeladen. Dem Ruf gefolgt sind neben knapp 10 Freisinger Jusos auch der Freisinger SPD-Landratskandidat Herbert Bengler, der Freisinger SPD-Oberbürgermeisterkandidat und Stadtrat Peter Warlimont und die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Anna Rasehorn.

Anna Rasehorn begann die Veranstaltung mit einem Bericht vom Bundesparteitag, wobei sie nach der Wahl von Kevin Kühnert in den SPD-Vorstand die große Chance der Jusos betonte, Inhalte wie den Wandel hin zur Elektromobilität oder die Einführung einer Vermögenssteuer mitzubestimmen.

Dem folgte ein Bericht von Peter Warlimont über die Freisinger Lokalpolitik, dem vor allem ein sozialverträglicher Klimawandel am Herzen liegt. Sein Beitrag löste eine bewegte Diskussion über mögliche Umsetzungsmöglichkeiten aus.

Als ersten Vorstand wählten die Mitglieder einstimmig den 21-jährigen Studenten Michael Weindl, der das Amt schon seit einem Jahr innehat und zusätzlich den Jugendstadtrat leitet. Der wiedergewählte Vorsitzende blickte auf das vergangene Jahr zurück: Die Freisinger Jusos haben vielfältige Veranstaltungen, Diskussionsstammtische zu Themen wie Flüchtlings-Seenotrettungen oder Antifaschismus in Zeiten der AFD organisiert, waren Gastgeber der Juso Bezirkskonferenz in Neufahrn und haben das Mobilitäts- und Digitalisierungskonzept der Kreis-SPD mitgestaltet. Besonders am Herzen liegt Michael Weindl die Digitalisierung: „Wir haben in Freising ein super Konzept erarbeitet, wie wir im Landkreis die digitale Gegenwart Realität werden lassen.“ Um dies zu schaffen, sind die Freisinger Jusos bestens gerüstet: Viele Jusos sind bei den kommenden Kommunalwahlen auf aussichtsreichen Listenpositionen vertreten.

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden waren schon letztes Jahr im Vorstand aktiv: Die Moosburgerin Lena Zehetbauer als stellvertretende Vorsitzende, die sich für die Ausrufung des Klimanotstandes einsetzt, und Peter Wagner, dem die sozial-ökologische Wende besonders am Herzen liegt. Vervollständigt wird der Vorstand durch die beiden Beisitzer Alina Graf aus Neufahrn und Michael Firlus aus Nörting.

Veröffentlicht am 17.12.2019

 

Kommunalpolitik Jusos on Tour - Das Rad ist Teil der Zukunft

Das Rad ist eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel in Freising und als solches ein unverzichtbarer Teil einer umweltfreundlichen Zukunft. Die Jusos Freising haben am vergangenen Samstag eine Radtour durch die Stadt veranstaltet. Im Fokus stand das Mobilitätskonzept der Stadt Freising, die Jusos haben es auf seine Tauglichkeit getestet und vor Ort diskutieren. Themen waren unteranderem die geplante Förderung von E-Lastenrädern, mit deren Hilfe Anwohner und Geschäfte zum Umstieg vom Auto aufs Rad angeregt werden sollen, gerade auch für Transportfahrten. SPD Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter bezeichnete das Konzept als sehr fortschrittlich, da es bis zum Schluss durchdacht sei und eine Förderung an den Bezug von Ökostrom sei. Das mehrstöckige Fahrradparken am Bahnhof, die neue Vorfahrtsregelung an der Korbiniansbrücke und die Neugestaltung des ehemaligen Bahnposten 15 stießen auf breite Zustimmung. Juso-Kreisvorsitzender Michael Weindl stellte die verbesserte Situation für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwägen und Fahrradfahrer nach der geplanten Neugestaltung heraus. Einzig bei der geplanten Fahrradschnellstrecke nach Garching gab es Redebedarf. Diese sei sehr teuer im Bau, einige Anwesende hielten es für sinnvoller, mit dem Geld den ÖPNV auszubauen, um mehr Leute zu erreichen. Die Anwesenden beurteilten einen durchgehenden Radweg nach Garching als wichtig, der Ausbau als Radschnellweg wäre die Maximalvariante.  

Veröffentlicht am 06.10.2019

 

Landwirtschaft & Forsten Gelebte Demokratie - Juso Diskussion zu neuen Technologien in der Landwirtschaft

Am Dienstag in der vergangenen Woche luden die Freisinger Jusos zu einer Diskussionsveranstaltung zum Thema „CRISPR/Cas9 - die Genschere auf dem Acker“ ein. Diskutiert wurde unteranderem ob und in wie weit neue Technologien wie die Genschere CRISPR in Zukunft dabei helfen können auf Probleme wie den Welthunger und die durch den Klimawandel veränderten Umweltbedingungen für die Landwirtschaft einzugehen. Zunächst erklärte Prof. Dr. Ralph Hückelhofen, Professor an der TU München, die Funktionsweise des Verfahrens und die damit einhergehenden Vorteile für die moderne Pflanzenzüchtung.  Hierbei ging er insbesondre auf die vereinfachte und schnellere Verfahrenstechnik für die Züchtung neuer Sorten ein und den damit verbundenen Kosten und Zeitersparnissen. Das Verfahren sei um ein vielfaches genauer und zielgerichteter als die konventionelle Züchtung mit Chemikalien oder radioaktiver Strahlung die eher einem Verfahren mit der Schrotflinte gleiche. Der Umweltpolitische Sprecher der SPD Bundestagsfraktion Carsten Träger machte in seinem anschließenden Vortrag klar, dass es für die SPD keine Chance für solche Technologien gebe ,da sie nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes als Gentechnik einzustufen seien und somit Risiken für die Bevölkerung darstellten. Viele Menschen lehnen Gentechnik ab und würden im Supermarkt zu gentechnikfreien Lebensmitteln greifen, so Träger. Deshalb bestehe für ihn momentan kein Handlungsbedarf.  In der anschließenden lebhaften Diskussion der 30 interessierten Besucher ging es unteranderem um die Frage nach dem Schutz von Bauern vor Saatgut Monopolisten und ob die CRISP/Cas9 Methode hierbei nicht eher ein Innovationsmotor sein könnte, da das Verfahren vergleichsweise billig sei und damit auch für kleiner Züchter erschwinglich. Insgesamt ein beispielhafter Abend für gelebte Demokratie und pluralistische Meinungen.

Veröffentlicht am 31.07.2019

 

Allgemein Jusos wählen neuen Vorstand

Im Bild von links nach rechts: Michael Weindl, Max Krimmer, Alina Graf, Lena Zehetbauer und Peter Wagner

Die Jusos Freising haben im EtCetera zur Jahreshauptversammelung eingeladen. Mit gut 20 Jusos und dem Stadt- und Kreisrat Peter Warlimont begann die Veranstaltung mit einem Bericht von Warlimont aus Kreistag und Stadtrat. Er berichtete über den Bau der neuen Schule in der Gute Änger, den aktuellen Stand in Sachen „Abseits“ und die Besichtigung eines genossenschaftlichen Bauprojekts in München. Hierbei betonte er den Antrag der SPD die Sozialwohnungen an der Oberen Pfalzgrafstraße zu renovieren und nachzuverdichten.  Anschließend blickte Andreas Mehltretter, der nicht mehr für den Vorsitz kandidierte auf seine 6 Jahre als Vorsitzender zurück. In denen er nicht nur zahlreiche Veranstaltungen zu Themen, wie Erneuerbare Energien, Europa Vorratsdatenspeicherung und Digitalisierung verwirklichen konnten, sondern auch in Freising die Jusos erheblich vergrößert hat. Besonders wichtig waren Mehltretter die lokalen Ideen, die von den Jusos in den letzten 6 Jahren eingebracht wurden. „So gibt es nun 5 Jahre nachdem die Jusos es in einem Antrag gefordert haben ab nächster Woche Kleinbusse die im Rundverkehr zwischen Bahnhof und Innenstadt fahren“. Jedoch monierte er:“ wir alle hatten uns wahrscheinlich eher laut- und emissionslose Elektrobusse gewünscht, aber das kann ja noch werden“. Weiter lobte er die Einrichtung des Jugendstadtrats in Freising. Der durch eine sehr große Präsenz der Jusos gekennzeichnet sei. Im Anschluss kam es dann zur Wahl des neuen Vorsitzenden Michael Weindl. Der 20-jährige Student und Vorsitzende des Jugendstadtrats kritisierte besonders die schlechte Allgemeine Verfassung der SPD auf Bundesebene. „Besonders, die für junge Menschen so wichtigen Themen Digitalisierung, Chancengleichheit und sozialer Wohnungsbau sind in vielen Bereichen nur noch Worthülsen“. Deshalb will er sich besonders für die inhaltliche Erneuerung der SPD stark machen, aber er fordert auch die Erneuerung dürfe nicht vor dem Willy-Brandt Haus halt machen, sondern ein glaubhafter Neuanfang kann nur durch personelle Konsequenzen im Bundesvorstand ernsthaft vollzogen werden.  Bei der Wahl der Stellvertretenden Vorsitzenden entschieden sich die Jusos für Max Krimmer und Lena Zehetbauer. Krimmer betonte in seiner Rede die Werte „Freiheit, Gleichheit und Solidarität“, während Lena Zehetbauer warnte die Erfolge der Sozialdemokratie, wie etwa die Ehe für alle oder den Mindestlohn nicht an Merkel zu verlieren. Vervollständigt wurde der neue Juso Vorstand durch die Wahl der Beisitzer. Zukünftig werden Peter Wagner und Alina Graf dieses Amt bekleiden.

Veröffentlicht am 16.01.2019

 

Lokalpolitik Kreis-SPD fordert: Schadensersatz für falsche Bescheide im Malachitskandal

Leider immer noch ein Problem: Malachitgrün-Verunreinigungen der Moosach

Der SPD-Kreisverband Freising hat erneut Anlass, sich mit der Malachitgrün-Sache zu beschäftigen. Seit 9. Oktober steht gerichtlich fest, dass das Landratsamt Freising rechtsfehlerhaft gehandelt hat. Leider hat das Landratsamt es in den vergangenen acht Wochen trotzdem versäumt, die dadurch geschädigte Fischzucht zu unterstützen und den Schaden wiedergutzumachen.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 07.12.2019

 


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