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Herzlich willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage der Jusos des Unterbezirks, sprich Landkreises Freising! In der Menüleiste könnt ihr euch durch die Seite bewegen: Wir stellen euch unser Programm vor, in dem wir darstellen, was uns wichtig ist und was wir gerne für die Jugendlichen, lokal und in der SPD bewegen würden. Außerdem findet ihr dort die Übersicht, wie sich der Vorstand zusammensetzt, und könnt unsere nächsten Termine einsehen. Am besten bekommt ihr die aber mit, wenn ihr auf der rechten Seite einfach unsere Facebook-Seite abonniert. Und wir freuen uns immer sehr, wenn ihr uns über „Kontakt“ schreibt und uns mitteilt, was euch auf dem Herzen liegt. Eure Jusos Freising

 
 

Topartikel Bildung KANN SEMESTER IN ZEITEN VON CORONA! STUDENT*INNEN UNTERSTÜTZEN!

GEMEINSAME FORDERUNGEN DER JUGENDORGANISATIONEN VON SPD, ÖDP, FDP, DIE LINKE & BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN IN FREISING AN DIE LEITUNGEN DER FREISINGER HOCHSCHULEN UND DIE STAATSREGIERUNG:

Freising ist Hochschulstadt! In Zeiten von Corona müssen daher faire Bedingungen für alle Studierenden geschaffen werden, um zusätzlichen Belastungen zu mindern.

Das Sommersemester ab dem 20. April wird bundesweit weitgehend digital stattfinden, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Das stellt unsere Hochschulen vor nie dagewesene Probleme. Digitale Infrastruktur muss in kürzester Zeit geschaffen werden, der Zugang zu Büchern und anderen Lehrmitteln muss organisiert werden und für die Unterstützung der Studierenden durch ihre Dozenten*innen muss gesorgt werden. Das alles bringt Konsequenzen für alle Beteiligten der Hochschulen mit sich.

- Durch Unsicherheiten und Probleme im Studium wird der Stress, der durch die schwierige soziale und ökonomische Situation vieler entsteht, noch erhöht. Zudem verdienen viele Studierenden ihren Lebensunterhalt in Bereichen, die von der Krise stark betroffen sind (z. B. Gastronomie)

- Fachliche Nachteile aufgrund von Zugangsproblemen zu Literatur und Veranstaltungen beeinträchtigen die Lehre und Forschung.

- Viele Bereiche des Lehrbetriebs sind ohne entsprechende Vorlaufzeit und Planung schwierig digital umzusetzen. Das betrifft nicht nur die (technische) Ausstattung der Hochschulen oder die Durchführung von Lehrformaten, die bisher in Präsenzform stattfanden. Eine Umstellung des Betriebs auf (rein) digitale Formate setzt auch die Möglichkeit der Umsetzung für die Studierenden voraus. Es darf nicht davon ausgegangen werden, alle Student*innen verfügen über die entsprechende technische Ausstattung. Das betrifft sowohl Geräte, als auch Software und dazugehörende Lizenzen.

- Die Vergleichbarkeit von Studienleistungen zwischen den Jahrgängen ist nicht mehr gegeben. Die Unterschiede zwischen Studiengängen gerade mit (Labor-)Praktika oder Exkursionen sind enorm, was einen Vergleich zusätzlich erschwert.

- In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft auf Solidarität angewiesen ist, ist es für Studierende schwer, sich um erkrankte Familienmitglieder zu kümmern, ihre Kinder zu versorgen oder Hilfe für andere Mitglieder der Gesellschaft anzubieten.

Den Schritt von Wissenschaftsminister Sibler, das Sommersemester 2020 nicht auf die Regelstudienzeit und das BAföG anzurechnen, begrüßen wir. Jedoch reichen diese Maßnahmen bei weitem nicht aus. Die Ausweitung der Zeit, zu welcher Lehrbetrieb möglich ist, auf Samstage und bis 22 Uhr halten wir für nicht akzeptabel.

Wir fordern:
- Dieses Semester darf nicht auf die Maximalstudienzeit angerechnet werden.

- Das digitale Angebot der Universitäten muss auf freiwilliger Basis genutzt werden dürfen. Die Ausweitung der Zeit, zu welcher Lehrbetrieb möglich ist, muss zurückgenommen werden. Soweit möglich, sollte digital abgehaltene Lehre aufgezeichnet und von den Studierenden flexibel abrufbar sein können.

- Abgabefristen müssen auf einen angemessenen Zeitpunkt verschoben werden.

- Auch Prüfungsleistungen müssen auf freiwilliger Basis wahrgenommen werden können. Bestandene Prüfungen müssen aufgrund der Vergleichbarkeit wiederholt werden dürfen.

- Der Zugang zu Literatur und anderen notwendigen Lehrmitteln muss schnellstmöglich sichergestellt werden. Sollte dies nicht möglich sein, sollte das bei der Vergabe von Fristen berücksichtig werden.

- Soweit notwendig und sinnvoll, sollen Promotionen und entsprechende Arbeitsverträge an Einrichtungen der Hochschulen verlängert werden können.

- Anträge auf BAföG werden ohne die Prüfung der wirtschaftlichen Situation der Erziehungsberechtigten bearbeitet. Ebenso muss bei der Rückzahlung der Ausbildungsförderung bei abgeschlossenem Studium unkompliziert für einen angemessenen Zeitraum gestundet werden können.

- Studierende müssen bei der Anschaffung für die Nutzung der digitalen Angebote notwendiger Geräte und Lizenzen unterstützt werden.

Wir unterstützen die Petition „Kann-Semester“ der Studienvertretung der Hochschule München und fordern die Leitungen der bayerischen und insbesondere der Freisinger Hochschulen auf, sich für unsere Forderungen bei der bayerischen Staatsregierung einzusetzen.

Veröffentlicht am 13.04.2020

 

Jugend Jusos Freising fordern: 365-Euro-Ticket nicht ausbremsen!

Im August 2020 sollte es endlich kommen: Das 365-Euro-Ticket für den MVV-Verbundraum, mit dem Schüler*innen und Auszubildende den öffentlichen Personennahverkehr kostengünstig nutzen können. Sieben Jahre wurde von verschiedensten Gruppierungen im AK Jugend- und Ausbildungsticket des Kreisjugendrings München-Stadt dafür gearbeitet und mit den Landkreisen, der Stadt München und dem Freistaat Bayern diskutiert. In der finalen Fassung sollten die Mehrkosten zu zwei Dritteln der Freistaat und zu einem Drittel Stadt und Landkreise tragen. Die ausstehende Genehmigung durch die zuständigen Entscheidungsträger*innen sollte nach den jahrelangen Diskussionen nur noch eine Formsache sein. Hierbei ist die Zustimmung aller Landkreise notwendig, denn das Ticket muss einstimmig beschlossen und gemeinsam finanziert werden. Der Landkreis Starnberg wird nun allerdings zum Dealbreaker: Nach Beschluss des Kreistages auf Anraten des scheidenden Landrates Karl Roth (CSU) soll der Start des Tickets aufgrund von Sparmaßnahmen wegen der Coronakrise auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

 

„Wir sind schockiert, dass die ersten Sparmaßnahmen ausgerechnet die treffen sollen, die meistens wenig haben“, erklärt Magdalena Wagner, Vorsitzende der Jusos Oberbayern. „Ein 365-Euro-Ticket ermöglicht es jungen Menschen, kostengünstig mobil zu sein. So ist beispielsweise die Frage, ob man für den Besuch der Fachoberschule eine weitere Strecke zurücklegen kann, keine Kostenfrage mehr.“ Die Entscheidung des reichsten Landkreises Deutschlands (gemessen am Pro-Kopf-Einkommen) hat somit einen starken Einfluss auf alle Schüler*innen und Auszubildenden im MVV-Verbundraum, dem neun Landkreise angehören. Wagner weiter: “In der derzeitigen Krise wird oft gefordert, dass Bürger*innen so weit wie möglich entlastet werden sollen. Nun wird eine solche Maßnahme für Menschen, die sie wirklich bräuchten, ausgebremst.” 

 

Für Michael Weindl, den Vorsitzenden der Jusos Freising würden damit vor allem die Auszubildenden und Schüler, die einer Arbeit nachgehen, im Regen stehen gelassen. Diese jungen Menschen müssen wir mit einem attraktiven ÖPNV in ihrem klimafreundlichen Handeln unterstützen. Besonders in dieser Krise ist es wichtig, dass wir Familien und Auszubildende entlasten. Und zusätzlich tragen wir aktiv zu einem wirksamen Klimaschutz bei. „Mit dem 365€-Ticket könnten die Landkreise zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, sagte Weindl weiter.

   

Die Jusos im Landkreis Freising hoffen, dass sich sowohl unser neuer Landrat als auch der neue Kreistag weiterhin zum 365-Euro-Ticket bekennen. „Wir hoffen, dass auch der Kreistag Starnberg seine Blockadehaltung noch einmal überdenkt und den Weg für das 365-Euro-Ticket wieder frei macht.“, so Wagner abschließend.

Veröffentlicht am 05.04.2020

 

Unterbezirk Freisinger Jusos bestätigen Vorstand

Von links nach rechts: Peter Wagner, Lena Zehetbauer, Michael Firlus, Michael Weindl

Die Jusos Freising haben vergangenen Mittwoch zur Jahreshauptversammlung in das alte Gefängnis eingeladen. Dem Ruf gefolgt sind neben knapp 10 Freisinger Jusos auch der Freisinger SPD-Landratskandidat Herbert Bengler, der Freisinger SPD-Oberbürgermeisterkandidat und Stadtrat Peter Warlimont und die stellvertretende Juso-Bundesvorsitzende Anna Rasehorn.

Anna Rasehorn begann die Veranstaltung mit einem Bericht vom Bundesparteitag, wobei sie nach der Wahl von Kevin Kühnert in den SPD-Vorstand die große Chance der Jusos betonte, Inhalte wie den Wandel hin zur Elektromobilität oder die Einführung einer Vermögenssteuer mitzubestimmen.

Dem folgte ein Bericht von Peter Warlimont über die Freisinger Lokalpolitik, dem vor allem ein sozialverträglicher Klimawandel am Herzen liegt. Sein Beitrag löste eine bewegte Diskussion über mögliche Umsetzungsmöglichkeiten aus.

Als ersten Vorstand wählten die Mitglieder einstimmig den 21-jährigen Studenten Michael Weindl, der das Amt schon seit einem Jahr innehat und zusätzlich den Jugendstadtrat leitet. Der wiedergewählte Vorsitzende blickte auf das vergangene Jahr zurück: Die Freisinger Jusos haben vielfältige Veranstaltungen, Diskussionsstammtische zu Themen wie Flüchtlings-Seenotrettungen oder Antifaschismus in Zeiten der AFD organisiert, waren Gastgeber der Juso Bezirkskonferenz in Neufahrn und haben das Mobilitäts- und Digitalisierungskonzept der Kreis-SPD mitgestaltet. Besonders am Herzen liegt Michael Weindl die Digitalisierung: „Wir haben in Freising ein super Konzept erarbeitet, wie wir im Landkreis die digitale Gegenwart Realität werden lassen.“ Um dies zu schaffen, sind die Freisinger Jusos bestens gerüstet: Viele Jusos sind bei den kommenden Kommunalwahlen auf aussichtsreichen Listenpositionen vertreten.

Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden waren schon letztes Jahr im Vorstand aktiv: Die Moosburgerin Lena Zehetbauer als stellvertretende Vorsitzende, die sich für die Ausrufung des Klimanotstandes einsetzt, und Peter Wagner, dem die sozial-ökologische Wende besonders am Herzen liegt. Vervollständigt wird der Vorstand durch die beiden Beisitzer Alina Graf aus Neufahrn und Michael Firlus aus Nörting.

Veröffentlicht am 17.12.2019

 

Kommunalpolitik Jusos on Tour - Das Rad ist Teil der Zukunft

Das Rad ist eines der wichtigsten Fortbewegungsmittel in Freising und als solches ein unverzichtbarer Teil einer umweltfreundlichen Zukunft. Die Jusos Freising haben am vergangenen Samstag eine Radtour durch die Stadt veranstaltet. Im Fokus stand das Mobilitätskonzept der Stadt Freising, die Jusos haben es auf seine Tauglichkeit getestet und vor Ort diskutieren. Themen waren unteranderem die geplante Förderung von E-Lastenrädern, mit deren Hilfe Anwohner und Geschäfte zum Umstieg vom Auto aufs Rad angeregt werden sollen, gerade auch für Transportfahrten. SPD Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter bezeichnete das Konzept als sehr fortschrittlich, da es bis zum Schluss durchdacht sei und eine Förderung an den Bezug von Ökostrom sei. Das mehrstöckige Fahrradparken am Bahnhof, die neue Vorfahrtsregelung an der Korbiniansbrücke und die Neugestaltung des ehemaligen Bahnposten 15 stießen auf breite Zustimmung. Juso-Kreisvorsitzender Michael Weindl stellte die verbesserte Situation für Rollstuhlfahrer, Eltern mit Kinderwägen und Fahrradfahrer nach der geplanten Neugestaltung heraus. Einzig bei der geplanten Fahrradschnellstrecke nach Garching gab es Redebedarf. Diese sei sehr teuer im Bau, einige Anwesende hielten es für sinnvoller, mit dem Geld den ÖPNV auszubauen, um mehr Leute zu erreichen. Die Anwesenden beurteilten einen durchgehenden Radweg nach Garching als wichtig, der Ausbau als Radschnellweg wäre die Maximalvariante.  

Veröffentlicht am 06.10.2019

 

Kommunalpolitik Sonderzulage für Beschäftigte im Krankenhaus

Am 1. Mai, passend zum Tag der Arbeit unter dem Motto "Solidarisch ist man nicht alleine", haben die SPD-Kreistagsfraktion und der SPD-Kreisverband beantragt, dass die Beschäftigten am Klinikum Freising für die Monate Juni und Juli 2020 eine Sonderzulage erhalten sollen - dies gilt für den medizinischen Bereich, für Verwaltung und Service.

Die Beschäftigten haben in den letzten Wochen enorm viel geleistet, um schwer erkrankte Corona-Patienten zu versorgen, und sie werden weiterhin viel leisten müssen.
Applaus für diese Leistung ist wichtig, aber Wertschätzung drückt sich auch in Bezahlung aus, daher haben wir diesen Antrag gestellt - hier der volle Wortlaut:

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 06.05.2020

 


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