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Allgemein Jusos wählen neuen Vorstand

Im Bild von links nach rechts: Michael Weindl, Max Krimmer, Alina Graf, Lena Zehetbauer und Peter Wagner

Die Jusos Freising haben im EtCetera zur Jahreshauptversammelung eingeladen. Mit gut 20 Jusos und dem Stadt- und Kreisrat Peter Warlimont begann die Veranstaltung mit einem Bericht von Warlimont aus Kreistag und Stadtrat. Er berichtete über den Bau der neuen Schule in der Gute Änger, den aktuellen Stand in Sachen „Abseits“ und die Besichtigung eines genossenschaftlichen Bauprojekts in München. Hierbei betonte er den Antrag der SPD die Sozialwohnungen an der Oberen Pfalzgrafstraße zu renovieren und nachzuverdichten.  Anschließend blickte Andreas Mehltretter, der nicht mehr für den Vorsitz kandidierte auf seine 6 Jahre als Vorsitzender zurück. In denen er nicht nur zahlreiche Veranstaltungen zu Themen, wie Erneuerbare Energien, Europa Vorratsdatenspeicherung und Digitalisierung verwirklichen konnten, sondern auch in Freising die Jusos erheblich vergrößert hat. Besonders wichtig waren Mehltretter die lokalen Ideen, die von den Jusos in den letzten 6 Jahren eingebracht wurden. „So gibt es nun 5 Jahre nachdem die Jusos es in einem Antrag gefordert haben ab nächster Woche Kleinbusse die im Rundverkehr zwischen Bahnhof und Innenstadt fahren“. Jedoch monierte er:“ wir alle hatten uns wahrscheinlich eher laut- und emissionslose Elektrobusse gewünscht, aber das kann ja noch werden“. Weiter lobte er die Einrichtung des Jugendstadtrats in Freising. Der durch eine sehr große Präsenz der Jusos gekennzeichnet sei. Im Anschluss kam es dann zur Wahl des neuen Vorsitzenden Michael Weindl. Der 20-jährige Student und Vorsitzende des Jugendstadtrats kritisierte besonders die schlechte Allgemeine Verfassung der SPD auf Bundesebene. „Besonders, die für junge Menschen so wichtigen Themen Digitalisierung, Chancengleichheit und sozialer Wohnungsbau sind in vielen Bereichen nur noch Worthülsen“. Deshalb will er sich besonders für die inhaltliche Erneuerung der SPD stark machen, aber er fordert auch die Erneuerung dürfe nicht vor dem Willy-Brandt Haus halt machen, sondern ein glaubhafter Neuanfang kann nur durch personelle Konsequenzen im Bundesvorstand ernsthaft vollzogen werden.  Bei der Wahl der Stellvertretenden Vorsitzenden entschieden sich die Jusos für Max Krimmer und Lena Zehetbauer. Krimmer betonte in seiner Rede die Werte „Freiheit, Gleichheit und Solidarität“, während Lena Zehetbauer warnte die Erfolge der Sozialdemokratie, wie etwa die Ehe für alle oder den Mindestlohn nicht an Merkel zu verlieren. Vervollständigt wurde der neue Juso Vorstand durch die Wahl der Beisitzer. Zukünftig werden Peter Wagner und Alina Graf dieses Amt bekleiden.

Veröffentlicht am 16.01.2019

 

Allgemein ( )

(Aus technischen Gründen notwendig.)

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 15.10.2018

 

Allgemein Vorstellung der Bürgerenergiegenossenschaft beim Jusos-Treffen

Andreas Henze von der BEG beim Jusos-Treffen

Gestern hat uns Andreas Henze von der Bürgerenergiegenossenschaft Freisinger Land vorgestellt, wie die BEG die Energiewende im Landkreis vorantreiben will. Außerdem hat er uns aufgezeigt, wie die Energiepolitik den Aufstieg der erneuerbaren Energien seit einigen Jahren eher bremst als fördert und auf welche Widerstände und Argumente man auch im Landkreis Freising bei der Planung eines Windrads stoßen kann. Vielen Dank für diesen hochinteressanten Vormittag!

Veröffentlicht am 11.05.2015

 

Allgemein Kreisvorstandssitzung zu aktuellen Themen

In großer und durchaus illustrer Runde tagte der SPD-Kreisvorstand bei seiner Sitzung im April: zu Gast hatten wir unseren Betreuungsabgeordneten und Bezirksvorsitzenden Ewald Schurer (MdB).
Er berichtete aktuell aus dem Bundestag von Vorratsdatenspeicherung und Pkw-Maut, von Mietpreisbremse und Griechenlandhilfe, und natürlich war auch TTIP ein wichtiger Punkt seiner Berichterstattung und der Diskussion.
Mit dabei auch Dieter Thalhammer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Freisinger Kreistag.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 18.04.2015

 

Allgemein Unsere Jahreshauptversammlung 2014

Spannende Diskussionen auf unserer JHV 2014

Wahlkampf, Demos, Besuch beim Rufbus, Unterstützung des Jugendparteienstammtischs – das waren nur einige Punkte aus dem Bericht von Andreas Mehltretter, Kreisvorsitzender der Jusos Freising, über die Aktivitäten im letzten Jahr. Zur Jahreshauptversammlung der Jusos waren am Montag zahlreiche Mitglieder, Interessenten und Gäste in das EtCetera gekommen.
Gerade in den letzten Monate sei viel Energie in das geplante Jugendparlament in der Stadt Freising geflossen, so Mehltretter. Er hätte sich von der Verwaltung mehr Offenheit und Diskussion mit Jugendlichen und den Jugendparteien gewünscht, weil der Entwurf, den der Kulturausschuss letzte Woche verabschiedet hat, „einfach schlecht“ sei. Dass das Alter auf maximal 18 Jahre beschränkt und nur ein Vertreter von jeder Schule eingeladen wird, beschneide die Basis an Jugendlichen, die bereit wären, sich zu engagieren, von vornherein künstlich. Und dass Jugendliche, die noch nie eine Sitzung erlebt haben, plötzlich selbst alle Rahmenbedingungen festsetzen sollen, auf die sich nicht einmal Stadträte mit langjähriger Satzungs- und Geschäftsordnungserfahrung verständigen können, bezeichnete Mehltretter als „absurd“. Insgesamt dränge sich für die Jusos der Eindruck auf, man habe im Stadtrat und in der Verwaltung kein besonderes Interesse, das Jugendparlament erfolgreich zum Laufen zu bekommen. Die Jusos würden aber auf jeden Fall versuchen, die Jugendlichen so gut wie möglich zu unterstützen, damit das Parlament trotz aller Widrigkeiten funktionieren könne.
Victor Weizenegger, Stellvertretender Kreisvorsitzender der Jusos, berichtete außerdem von den Bemühungen einer Busanbindung Freisings und Neufahrns an das Kino im Neufahrner Gewerbegebiet. Er führe gerade Gespräche mit dem MVV und dem Landratsamt, ob die Linie 691 einen kleinen Abstecher zu einer Haltestelle im Gewerbegebiet machen könnte. Weizenegger versprach, weiter dranzubleiben, damit Jugendliche auch ohne Auto ins Neufahrner Kino kommen könnten, solange es in Freising kein Kino gibt.
Martin Bengler, SPD-Kreisrat und Juso, berichtete anschließend über die Arbeit der Kreistagsfraktion und die wichtigsten Beschlüsse in der neuen Periode, darunter die finanzielle Unterstützung der Westtangente, die für Freising „auf jeden Fall eine gewisse Entlastung“ bringe.
Außerdem schilderten Beate Frommhold-Buhl, Stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Gemeinderätin in Neufahrn, und Katharina Grill, Juso-Mitglied, beeindruckend ihre ehrenamtliche Arbeit mit den Asylbewerbern im Landkreis und warben um tatkräftige Unterstützung: „Jeder, der eine Stunde pro Woche opfern kann, kann helfen!“, so Grill. Mehltretter kündigte abschließend an, dass sich die Jusos im neuen Jahr mit dem Thema auch in einer eigenen Veranstaltung beschäftigen werden.

Veröffentlicht am 18.11.2014