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Kreistagsfraktion Kreistag entscheidet gegen Sonderzulage für die Mitarbeiter des Kreiskrankenhauses

Klatschen alleine reicht nicht. 

Leider müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass zwar verbal alle Parteien den Mitarbeitern des Freisinger Klinikums Lob und Anerkennung zollen und ebenso viele der Meinung sind, dass in Coronazeiten den Mitarbeitern nicht genug gedankt werden kann, aber kosten darf das natürlich nichts.  Um den vorbildlichen Einsatz und die übermäßige Arbeitsbelastung des Klinikpersonals während der Corona-Pandemie zu würdigen, hatte die SPD bereits im Mai den Antrag auf Gewährung einer einmaligen Sonderzulage i.H.v. 1.000 EUR gestellt. 

Das Bundesfinanzministerium hatte zuvor die Möglichkeit eröffnet, eine steuer- und sozialabgabenfreie Sonderzulage von bis zu 1.500 EUR zu gewähren. Die übrigen 500 EUR wurden bereits seitens des Freistaats bewilligt. 
Durch diese einmalige Zulage wollten wir den Bediensteten unseres Kreiskrankenhauses neben den vielen lobenden Worten der Anerkennung in den letzten Wochen und Monaten auch eine monetäre Wertschätzung gewähren. Wir sehen darin auch kein "Geschenk" wie es seitens der Freien Wähler betitelt wurde, sondern eine verdiente Leistungsprämie für die übermäßige Arbeitsbelastung durch die Corona-Situation. 

Auch eine Ungleichbehandlung, die seitens der CSU angeführt wird, sehen wir nicht. Keine andere Berufsgruppe wurde während der Pandemie in den letzten Monaten so sehr gefordert wie das klinische Personal. Dass die Bevölkerung dies anerkennt, zeigte sich allerorts in den vielen Solidaritätsbekundungen. Als Arbeitgeber hätte der Landkreis nun die Möglichkeit und der Kreistag unseres Erachtens die politische Ver-antwortung gehabt, diesen warmen Worten auch Taten folgen zu lassen. 

Unser Antrag wurde gestern mit 30:25 durch die Stimmen von CSU, Freien Wählern, AfD, FDP und Teilen der Freisinger Mitte im Kreistag abgelehnt. Danke an GRÜNE, ödp, DIE LINKE und einzelne aus den ablehnenden Fraktionen für Ihre / Eure Stimmen und die argumentative Unterstützung!

Die SPD-Kreistagsfraktion

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 24.07.2020

 

Kommunalpolitik Kreis-SPD unterstützt Bemühungen des Landrats zu Kreis-Wohnungsbaugesellschaft

Der SPD-Kreisverband und die Fraktion der SPD im Kreistag begrüßen in einer Pressemitteilung die Ankündigung des neuen Landrats Helmut Petz, statt der Auflösung neue Optionen für die Kreis-Wohnungsbaugesellschaft zu prüfen. „Wir freuen uns über die Bemühungen des Landrats“, so SPD-Kreisvorsitzender Andreas Mehltretter. „Der Kreis Freising braucht dringend mehr bezahlbare Wohnungen. Auch der Landkreis muss seinen Teil zur Linderung der Wohnungsprobleme leisten, und die Wohnungsbaugesellschaft ist dafür ein gutes Instrument.“

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 22.07.2020

 

Soziales & Familie Mehr Anerkennung für systemrelevante Berufe – Jusos On Air 2.0

Unter ihrem Format „Jusos on Air”, hatten die Jusos Freising am letzten Montag, den 25.05. zu einer weiteren Online Veranstaltung geladen. Zur Diskussion standen dieses Mal die sozialen Auswirkungen der Corona Krise. Diese wurden zu Beginn von der Staatsregierung schwer vernachlässigt und dann auch nur zögerlich in Angriff genommen, so die SPD Landtagsabgeordnete und Sprecherin für Sozial-und Familienpolitik, Doris Rauscher, die als eine von zwei Referentinnen an der Diskussion teilnahm. „Soziale Einrichtungen wie Kitas und Pflegeheime haben oft kaum Rücklagen und brauchen dringend finanzielle Unterstützung. Die Staatsregierung überlässt das aber den ohnehin finanziell angeschlagenen Kommunen“ so Rauscher weiter. An den Vortrag Rauschers anknüpfend, berichtete die Betriebsrätin des Klinikums Freising Walburga Braun von der aktuellen Situation in der Pflege. Zwar sei es in Freising verhältnismäßig ruhig geblieben während der Corona-Hochphase, allerdings würde die Krise nun noch mehr die Probleme in der Pflege aufdecken. Sie forderte eine deutlich bessere Bezahlung für Krankenpfleger*innen, sowie mehr freie Tage und höhere Zuschläge für Nachtschichten. Der allseits bekannte Personalmangel rühre nämlich nicht unbedingt von zu wenig Auszubildenden, sondern vor allem daher das viele auf Grund des enorm hohen Arbeitspensums und der schlechten Bezahlung schnell wieder den Beruf wechselten. „Das Ansehen der Fachkräfte muss nachhaltig, jenseits von bloßen Einmalzahlungen, gestärkt werden“ forderte Braun. In der anschließenden regen Debatte, wurde unteranderem weiter über eine nachhaltige Stärkung der Pflege, aber auch über häusliche Gewalt und die Verbesserung der Situation von Familien diskutiert. Ein Video der kompletten Veranstaltung ist auf der Facebookseite der Jusos Freising zu finden.

Veröffentlicht am 29.05.2020

 

Umwelt & Verkehr Bessere Regionalbahnverbindungen und Ausbau der Bahnstrecke nach München – Anfrage der SPD an Verkehrsministerium

Wie unterstützt der Freistaat den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Freising? Das wollte der SPD-Landtagsabgeordnete Florian von Brunn mit einer Anfrage in Erfahrung bringen, die er in Zusammenarbeit mit dem SPD-Kreisverband an das Staatsministerium für Wohnen, Bauen und Verkehr gerichtet hatte.

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 27.05.2020

 

Kommunalpolitik Sonderzulage für Beschäftigte im Krankenhaus

Am 1. Mai, passend zum Tag der Arbeit unter dem Motto "Solidarisch ist man nicht alleine", haben die SPD-Kreistagsfraktion und der SPD-Kreisverband beantragt, dass die Beschäftigten am Klinikum Freising für die Monate Juni und Juli 2020 eine Sonderzulage erhalten sollen - dies gilt für den medizinischen Bereich, für Verwaltung und Service.

Die Beschäftigten haben in den letzten Wochen enorm viel geleistet, um schwer erkrankte Corona-Patienten zu versorgen, und sie werden weiterhin viel leisten müssen.
Applaus für diese Leistung ist wichtig, aber Wertschätzung drückt sich auch in Bezahlung aus, daher haben wir diesen Antrag gestellt - hier der volle Wortlaut:

Veröffentlicht von SPD Kreisverband Freising am 06.05.2020

 


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